Lücken, Brücken, Ich-Tücken – zur überbordenden Brüchigkeit weiblicher Subjektwerdung

Ein Abend mit der McGuffin Foundation

Samstag, 31.01.2015, 19 Uhr, Monarch, Skalitzer Str. 134 / 1.Stock, 10999 Berlin

In ihrem aktuellen Kassiber schreibt die McGuffin Foundation:

»Jeder Versuch, Person und nicht nur Frau zu sein, führt dazu, dass Frauen am Ende alles tun müssen – die ihnen gesellschaftlich zugewiesenen Aufgaben und zudem noch den vielen Kram, von dem sie sich zwar wünschen, dass andere ihn tun, von dem sie aber in Wirklichkeit bereits sowieso wissen, dass sie alles besser können, früher bedenken und umsichtiger durchführen. Da sich die Dagegen-Haltung in Weiblich als nahezu gleichermaßen anstrengend herausstellt wie der affirmative Weg, ist es kein Wunder, dass das verlockende Glücksangebot des Aufgehens im Ehefrau-und-Mutter-Dasein auch wider besseres Gewussthaben immer wieder so viele Frauen in seinen Bann zieht.«

An diesem Abend gehen Mitglieder der Foundation näher auf die Tücken weiblicher Subjektwerdung, auf Überbrückungszwänge sowie auf die Frage ein, ob die Sache mit der Lücke historisch verortbar ist.

Die McGuffin Foundation will die schottische Revolutionärin und Feministin Emma McGuffin und ihre Wirkungsgeschichte für ein größeres Publikum zugänglich machen sowie den politischen Gehalt ihrer Tätigkeit angesichts aktueller Ereignisse neu denken.

http://mcguffin.blogsport.de/

ab 21 Uhr:
DJ SUPERMARKT

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.