Kritik an Hartz IV

Unabhängig von unserer Reihe stellt Lukas Holfeld am Donnerstag, dem 12.02.2015 im Laidak einige Thesen zur Kritik an Hartz IV vor. Um 19:30 Uhr geht es los.

Da Hartz IV als Kernstück der Agenda 2010 zugleich Reaktion auf und politischer Vollzug des kapitalistischen Krisenprozesses in Deutschland war; weil es maßgeblich zur heutigen Stellung der BRD in Europa und der Welt beitrug; insofern mit diesem neoliberalen Reform- und Zurichtungsprogramm Menschen – »fordernd und fördernd« – unter enormen psychischen Druck gesetzt werden und schließlich weil der solchermaßen staatlich institutionalisierte »Zwang zur Selbstunterwerfung« (Frank Rentschler) die kapitalistisch überflüssig Gewordenen in durchaus geschlechtsspezifischer Weise trifft, passt der Vortrag hervorragend zu den Themen der Veranstaltungsreihe Gebrochene Totalität.

Zuvor, am 05. Februar, findet bereits ein Vortrag zum Thema statt. Weitere Informationen finden sich hier.

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